Zünfte [althochdeutsch zumft, eigentlich »was sich fügt«, »Ordnung«, zu zeman »sich ziemen«, »sich fügen«,

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Die Zünfte als soziales Gebilde

Organisation: Standen die Zünfte anfangs allen Gewerbetreibenden mit unbeschränkter Mitgliederzahl offen, so entwickelten sie sich später zu kartellartigen Organisationen eines kleinen privilegierten Kreises von Handwerkerfamilien (geschlossene Handwerke), die den Markt im Interesse der Gruppe beherrschten. Die Aufnahmebedingungen (u. a. freie und eheliche [»ehrliche«] Geburt, guter Leumund, Nachweis eines Mindestvermögens und einer abgeschlossenen Ausbildung) waren in den Zunftordnungen festgelegt, die ferner Bestimmungen über wirtschaftliche (Ausbildung von Lehrlingen

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Zunftbräuche und Zunftwappen

Volksglaube und Brauchformen: Die durch verbindlichen Brauch geprägte Kultur der Zünfte war stark kirchlich bestimmt durch die Verquickung mit der geistlichen Organisationsform der

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Werke

Weiterführende Literatur:

R. Wissell: Des alten Handwerks Recht u. Gewohnheit, 6 Bde. (21971–88);
S. Fröhlich:
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Quellenangabe
Brockhaus, Zünfte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/zunfte