»Gott ist die Ruhe und beruhigt alles, und ihn, die Ruhe anschauen, heißt selber ruhen« lautete das oberste Gebot des redegewandten Kirchenlehrers, des heiligen Bernhard, der, kaum zum Abt des Klosters von Clairvaux bestimmt, sich mit zwölf Mitbrüdern aufmachte, um neue Klöster zu gründen. Unterwegs erreichten sie ein unbesiedeltes Tal nahe der heutigen Stadt Châtillon-sur-Seine. Umgeben von dichten Wäldern, entstand alsbald in völliger Abgeschiedenheit eine zisterziensische Einsiedelei. Wählten die Benediktiner für ihre Klöster abgelegene Hügel, gaben die Zisterzienser, die aus

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Quellenangabe
Brockhaus, Die Zähmung der rauen Natur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/zisterzienserabtei-fontenay-welterbe/die-zähmung-der-rauen-natur