Unterhaltungsliteratur, dem Geschmack des zeitgenössischen Publikums, seinem Bedürfnis nach Unterhaltung angepasste Literatur; in der (schematischen) Einteilung literarischer Qualität (dem »Dreischichtenmodell«) zwischen der Trivialliteratur und der künstlerisch gestalteten sogenannten Hochliteratur eingeordnet (Literatur, Dichtung). Die Anpassung an den Zeitgeschmack hat die Unterhaltungsliteratur mit der Trivialliteratur gemeinsam, sie wendet sich aber seit dem 18. Jahrhundert gezielter an eine bestimmte Lesergruppe, nämlich an das über einen gewissen Bildungsgrad verfügende Bürgertum, deshalb kann sie auch differenziertere ästhetische Mittel einsetzen. Die Übergänge sowohl zur Trivialliteratur als auch

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Werke

Weiterführende Literatur:

Erzählgattungen der Trivialliteratur, hg. v. Z. Skreb u. a. (Innsbruck 1984);
P. Nusser:
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Quellenangabe
Brockhaus, Unterhaltungsliteratur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/unterhaltungsliteratur