Bei den Parlamentswahlen am 9. und 23. 4. 2006 bestätigten die Wähler erstmals seit dem Ende des kommunistischen Regimes 1989 eine Regierung im Amt. Die Sozialistische Partei (MSzP) errang 43,2 % der Stimmen und 190 der 386 Parlamentssitze. Ihr Koalitionspartner, der Bund Freier Demokraten (SzDSz), erhielt 6,5 % (20 Sitze). Die Regierung unter Ministerpräsident Gyurcsány konnte sich somit auf eine absolute Mehrheit der Mandate stützen. Angesichts des höchsten Staatsdefizits aller EU-Länder sah sich das neue Kabinett zu harten Sparmaßnahmen gezwungen. Um die neu

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Quellenangabe
Brockhaus, Zunehmende innenpolitische Polarisierung (seit 2006). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ungarn/geschichte/zunehmende-innenpolitische-polarisierung-seit-2006