Stereochemie, Teilgebiet der Chemie, das sich mit dem räumlichen (sterischen) Aufbau der Moleküle befasst, den Abständen zwischen den Atomen und den Bindungswinkeln. Zur Kennzeichnung der sterischen Besonderheiten nutzt man in der chemischen Zeichensprache bestimmte Vorsilben, z. B. cis und trans und Projektionsformeln (»Fischer-Projektionsformeln«) sowie mittels Computer erzeugte Stereobilder, die einen direkten Raumeindruck des Moleküls vermitteln. Von zahlreichen Verbindungen gibt es Stereoisomere, das sind Verbindungen mit derselben Summenformel und Konstitution, deren Atome sich aber in der

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Quellenangabe
Brockhaus, Stereochemie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/stereochemie