Sozialisation die, -, zentraler Begriff der Verhaltens- und Sozialwissenschaften zur Beschreibung der

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Begriffsgeschichte und Theorien

Die Bestimmung des Sozialisationsbegriffes war seit seiner wissenschaftlichen Erstverwendung durch É. Durkheim zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht immer eindeutig. Zum einen

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Phasen und Instanzen der Sozialisation

Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess. In den frühen Sozialisationsphasen werden die Grundstrukturen der Persönlichkeit in den Bereichen Sprache, Denken und Empfinden herausgebildet und die fundamentalen Muster für soziales Verhalten entwickelt. Das elementare Erlernen von sozialen Regeln und Umgangsformen in der frühen Kindheit, das überwiegend in Familien stattfindet, wird aus diesem Grund

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Lebenslage und Sozialisation

Die Sozialisationsforschung hat durch viele Untersuchungen zeigen können, dass Menschen in gleicher Lebenslage ähnliche Wertvorstellungen, Einstellungen und Verhaltensweisen entwickeln. Besonders persönlichkeitsprägend sind Qualität und Länge der Ausbildung und die damit eng verbundene Art und Weise der Arbeits- und Berufstätigkeit; die Erfahrungen der Eltern wirken sich deutlich auf den Sozialisationsprozess der

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Werke

Weiterführende Literatur:

A. Bandura u. R. H. Walters: Social learning and personality development (Neuausgabe 1970);
Frühkindliche Sozialisation, hg. v. F. Neidhardt (21979; Nachdruck 1995);
D. Claessens: Familie u. Wertsystem
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Quellenangabe
Brockhaus, Sozialisation. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sozialisation