Die Verarbeitung der Information, welche die auf den Augenhintergrund projizierten Bilder enthalten, beginnt in den durch synaptische Kontakte miteinander verbundenen Schichten der Netzhautzellen. Ausgelöst wird die Lichtwahrnehmung bei Absorption von Lichtquanten (Photonen) durch den Sehfarbstoff Rhodopsin innerhalb der Lichtsinneszellen, genauer gesagt im sogenannten Außensegment der Sinneszellen. In diesem Außensegment befindet sich ein Stapel von etwa 1 000 dicht gepackten Scheiben, die ihrerseits mit Rhodopsin gefüllt sind. Trifft ein Photon auf ein Rhodopsinmolekül, so ändert sich dessen Struktur, eine Signalkaskade kommt in

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Quellenangabe
Brockhaus, Lichtwahrnehmung und -verarbeitung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sehen/lichtwahrnehmung-und-verarbeitung