Unter dem Einfluss der Philosophie H. Bergsons vollzog sich der endgültige Bruch mit der Ästhetik der Neuromantik. Die psychologisch vertiefte Gesellschaftsschilderung bestimmte die Prosa im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Elin Wägner, S. Siwertz und Sven Lidman schildern in ihren realistischen Romanen das bürgerliche Leben. Sowohl aus erzähltechnischer Sicht als auch von der psychologischen Personengestaltung her muss H. Bergman als der bedeutendste Prosaist dieser Generation gelten. Zwischen 1910 und 1920 debütierte die erste Gruppe von autodidaktischen Autoren: M. Koch, K. F. Månsson und Gustav Hedenvind-Eriksson (* 1880,

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Quellenangabe
Brockhaus, 20. Jahrhundert. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/schwedische-literatur/20-jahrhundert