Schamschi-Adad (Schamschi-Adad I.)
Schamschi-Adad, Samsi-addu [akkadisch »(Gott) Adad ist meine Sonne«], Samsi-Adad, Name assyrischer Herrscher; bedeutend v. a.: Schamschi-Adad I., König (etwa 1813–1781 v. Chr.), aus Terqa am mittleren Euphrat stammend,
eroberte Assyrien (Residenz: Ekallatum, am Tigris), dann Obermesopotamien (Hauptstadt: Schubat-Enlil, wohl der heutige Ausgrabungshügel Tell Leilan) und Mari, wo seine Briefe an seinen dort als König eingesetzten Sohn Jasmach-Adad gefunden wurden. Er belebte die zeitweise abgebrochenen Handelsverbindungen zu Anatolien von neuem. Sein Großreich zerfiel bald nach seinem Tod.
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