Existenzphilosophie, von F. Heinemann (in »Neue Wege der Philosophie«, 1929) in die Philosophiegeschichtsschreibung eingeführter Terminus zur Kennzeichnung der damals neu aufkommenden philosophischen Richtung, die von der konkreten Existenz des Einzelnen ausgeht. Damit wollte man die Einseitigkeiten rationalistischer und irrationalistischer Philosophien vermeiden. Obwohl sich »Existenzphilosophie« seither als Oberbegriff für eine Reihe unterschiedlich strukturierter, seit Mitte der 1920er-Jahre in Deutschland entstandener, seit Anfang der 1940er-Jahre in Frankreich aufgegriffener Philosophien etabliert hat, bleibt dieser Terminus insofern problematisch, als wichtige Vertreter der Existenzphilosophie sich ausdrücklich

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Werke

Weiterführende Literatur:

L. Gabriel: Existenzphilosophie (21968);
H. Fahrenbach: Existenzphilosophie u. Ethik (1970);
K. Jaspers: Existenzphilosophie (41974);
W. Janke: Existenzphilosophie (1982);
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Quellenangabe
Brockhaus, Existenzphilosophie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/existenzphilosophie