Rundfunk, Radio, in der Schweiz auch Rundspruch, englisch Broadcasting [ˈbr

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Technik

Die Übertragung erfolgt durch elektromagnetische Wellen meist drahtlos, aber auch über Fernsprech- und Stromversorgungsleitungen sowie über spezielle Kabel (Drahtfunk, Kabelrundfunk) oder über Satellitenverbindungen. Darbietungen werden am Ort des Geschehens (Livesendung) oder in einem Aufnahmeraum (Studio) mittels Mikrofonen in entsprechende elektrische Wechselspannungen (Schwingungen) umgewandelt. Die Schwingungen werden über spezielle Leitungen, Breitbandkabel, Richtfunkstrecken oder Satellitenverbindungen zum Sender geleitet und dort Trägerschwingungen vielfach höherer Frequenz (Hochfrequenz, HF) aufmoduliert (Modulation). Die modulierten HF-Schwingungen werden einer Sendeantenne (Antenne) zugeführt und von ihr als elektromagnetische Wellen

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Recht · Organisation

Die rechtliche Organisation eines Rundfunksystems kann a) rein privatwirtschaftlich, b) öffentlich-rechtlich, c) staatlich oder d) in einer Mischform aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk erfolgen. Während der Rundfunk in den USA von Anfang an privatwirtschaftlich strukturiert war, der Rundfunk in den skandinavischen Ländern staatsnah und der österreichische Rundfunk lange Zeit rein öffentlich-rechtlich organisiert war, haben sich aufgrund der fortschreitenden Entwicklung in der Breitbandkabel- und Satellitentechnik und den damit stark erweiterten Sendekapazitäten in den 1980er-Jahren in den meisten Ländern duale Rundfunksysteme mit öffentlich-rechtlichen und privaten Veranstaltern

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Finanzen

Sowohl das Fernsehen als auch der Hörfunk gehören in den hoch entwickelten Ländern zu den Massenmedien. Mit (2012) 42,51 Mio. Hörfunk- und

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Werbung

Für die Veranstaltung von Rundfunkwerbung gelten bestimmte Auflagen: Sie muss deutlich vom übrigen Programm getrennt sein, ihre Gesamtdauer darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auch weiterhin 20 Min., im Hörfunk 90 Min. pro Tag nicht überschreiten. Die Übertragung

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Programme

Seit den Anfängen hat der Umfang des Rundfunkangebots ständig zugenommen sowohl durch Vermehrung der Anzahl der Sender und ihrer Programme als auch durch Ausdehnung der Sendezeiten. Neben der Zulassung privater Hörfunk- und Fernsehsender wurde diese Zunahme

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Geschichte

Der Nachweis der von J. C. Maxwell postulierten elektromagnetischen Schwingungen, die sich als Wellen im Raum und längs elektrischer Leiter fortpflanzen, gelang 1888 Heinrich Hertz. Nach Erfindung der Antenne durch A. S. Popow (1895) wurden 1896/97 erste drahtlose Signalübertragungen erprobt (G. Marconi in Großbritannien, A. S. Popow in Russland, A. Slaby in Deutschland). 1898 führte K. F. Braun den geschlossenen Schwingungskreis zur Abstimmung ein. 1903 erzeugte V. Poulsen ungedämpfte Wellen (Lichtbogensender) als Voraussetzung für drahtlose Telefonie. Eine durchgreifende Weiterentwicklung der Funktechnik begann mit der Erfindung der Elektronenröhre.

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Quellenangabe
Brockhaus, Rundfunk. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/rundfunk