Pygmäen [zu griechisch pygmaĩos »eine Faust lang«], kleinwüchsige Bevölkerungsgruppen in den äquatorialen Regenwäldern Afrikas, von Kamerun im Westen bis zu den ostafrikanischen Seen, etwa 150 000 Menschen. In ihren Wohngebieten sind die Pygmäen länger ansässig als die übrige Bevölkerung. Die kleinwüchsigen Völker Asiens werden manchmal ebenfalls den Pygmäen zugerechnet, jedoch hat sich für sie eher die Bezeichnung Negritos eingebürgert.

Unter den Pygmäen Afrikas lassen sich drei Gruppen unterscheiden: Die Ostpygmäen im Gebiet des Ituri (Nordosten der Demokratischen Republik Kongo),

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Quellenangabe
Brockhaus, Pygmäen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/pygmäen