Popayán, Hauptstadt des Departamentos Cauca, Südwestkolumbien, am Oberlauf des Río Cauca, 1 760 m über dem Meeresspiegel am Fuß des Vulkans Puracé (4 756 m, im 830 km2 großen Puracé-Nationalpark), 237 900 Einwohner; Erzbischofssitz; traditionelles Kulturzentrum mit Universität (gegründet 1827) und mehreren Museen (u. a. Häuser des Schriftstellers Guillermo Valencia sowie des Malers Efraím Martínez, Naturkundemuseum, Museum für moderne Kunst, Privatmuseum des Bildhauers Edgar Negret); Textil-, Nahrungsmittel-, Schuhindustrie; Flughafen.

Stadtbild

Der kolonialzeitliche Charakter der Stadt ist trotz Erdbebenschäden (v. a. von 1736, 1885 und 1983) erhalten.

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Quellenangabe
Brockhaus, Popayán. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/popayan