Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts: 1516 fiel Palästina an die osmanischen Türken; 1831–40 besetzte Mehmed Ali von Ägypten Palästina. Schon im 16. Jahrhundert waren, angezogen durch die Toleranz und Dynamik des Osmanischen Reiches, zahlreiche jüdische Flüchtlinge (v. a. aus Spanien) nach Palästina gekommen; Jerusalem und Safed wurden Zentren des jüdischen Geisteslebens. Die wirtschaftliche Basis bildeten Handel und Textilverarbeitung. Anfang des 18. Jahrhunderts folgten Zuwanderungen aus osteuropäisch-chassidischen, im 19. Jahrhundert auch aus anderen orthodoxen Kreisen. Ebenfalls im 19. Jahrhundert setzte eine christliche Missionsbewegung ein, zum

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Quellenangabe
Brockhaus, Neuzeit. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/palästina/geschichte/neuzeit