Nach der Eroberung durch die Mongolen (1243) und der allmählichen Auflösung des anatolischen Seldschukenreiches entstand in Nordwestanatolien ein Grenzfürstentum unter dem ogusischen Stammesführer Ertogrul († 1280) und seinem Sohn, Osman I. Ghasi (seit etwa 1300 selbstständiger Fürst), nach dem das spätere Reich und seine herrschende Dynastie benannt wurden. Die Osmanen breiteten sich allmählich in Kleinasien aus. 1326 eroberten sie unter Osmans Sohn Orhan (1326–60) Prusa (heute Bursa),

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Quellenangabe
Brockhaus, Entstehung und Aufstieg des Osmanischen Reiches. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/osmanisches-reich/entstehung-und-aufstieg-des-osmanischen-reiches