Musik
Graun blieb der Tradition verpflichtet und vermied musikalische Neuerungen. Seine »Neigung zur Dreiklangsmelodik und zum lombardischen Rhythmus« (Ulrich Schreiber) stehen ebenso dafür wie die sorgfältige Ausarbeitung der Secco-Rezitative. Dass seine Oper trotzdem im Kontext der musikalischen Reformbestrebungen des 18. Jahrhunderts gesehen werden muss, darauf verweist die Vermeidung der dreiteiligen Da-capo-Arie,
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