Mobbing [zu englisch to mob »über (jemanden) herfallen«], aus dem englischen

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Begriffsentstehung und Begriffsinhalt

Der Begriff Mobbing entstand in den 1990er-Jahren in den USA und wird in der gegenwärtigen Diskussion v. a. als ein Prozess beschrieben, der sich aus einem Konflikt im Arbeitsalltag in typischer Form fortentwickelt und

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Ergebnisse der Mobbingforschung

Gegenstand wissenschaftlicher Forschung wurde die Mobbing-Problematik Anfang der 1980er-Jahre in Skandinavien. Der ursprüngliche Forschungsansatz war arbeitsmedizinisch ausgerichtet, d. h., es wurde epidemiologisch untersucht, ob psychische

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Verlauf und Ausprägung von Mobbing

Konflikte im Arbeitsbereich können in Mobbing münden, wenn Interventionen, v. a. durch Vorgesetzte, ausbleiben. Werden Konflikte über lange Zeit nicht »entschärft« und gerät das Kräfteverhältnis der Kontrahenten aus

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Folgen von Mobbing und Gegenstrategien

Mobbing zeigt massive Auswirkungen auf der individuellen und der betrieblichen Ebene. Für die Betroffenen kann es langfristig zu psychischen

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Rechtliche Aspekte

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Rechtliche Folgen von Mobbing. In Deutschland sind die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten, um Mobbing zu bekämpfen, gering.

Von Mobbing wird im Arbeitsrecht dann gesprochen, wenn einzelne Arbeitnehmer aus der Betriebsgemeinschaft ausgegrenzt, geringschätzig behandelt, von einer Kommunikation ausgeschlossen, beleidigt und diskriminiert

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Literatur

Der neue Mobbingbericht. Erfahrungen u. Initiativen, Auswege u. Hilfsangebote, hg. v. H. Leymann (1995);
K. Niedl: Mobbing. Bullying am Arbeitsplatz (1995);
W.-D.
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Quellenangabe
Brockhaus, Mobbing. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mobbing