Lyell-Syndrom
Lyell-Syndrom [ˈlaɪəl-; nach dem schottischen Dermatologen Alan Lyell, * 1917, † 2007], Epidermolysis acuta toxica, Syndrom der verbrühten Haut,
schwere, akut auftretende Erkrankung der gesamten Haut und der Mund-, Nasen- und Genitalschleimhaut mit blasiger Ablösung der Epidermis und grauweißer Verfärbung (ähnlich einer Verbrühung); auch die Bindehaut der Augen kann befallen sein; tritt als allergische Reaktion auf Arzneimittel, besonders Sulfonamide und Antikonvulsiva, v. a. bei Erwachsenen auf, selten bei Kindern.
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