Kontinentalverschiebung, Kontinentaldrift, Bezeichnung für die v. a. von A. Wegener (seit 1912) vertretene, aber auch schon von früheren Autoren (z. B. A. von Humboldt 1787 und v. a. Frank B. Taylor 1910) vermutete, sehr langsame Horizontalbewegung (Epeirophorese) der aus relativ leichtem Material bestehenden Erdkrustenteile, der Kontinentaltafeln, auf dem schwereren, plastisch reagierenden Untergrund; bezogen v. a. auf das Auseinanderdriften des amerikanischen Doppelkontinents und der Alten Welt, das zur Entstehung des Atlantischen Ozeans geführt hat, und auf das Auseinanderstreben von Afrika, Antarktika, Australien und Indien. Wegener ging u. a.

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Kontinentalverschiebung

Während die Kontinentblöcke im Devon noch zu Gondwanaland zusammenrücken,

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Quellenangabe
Brockhaus, Kontinentalverschiebung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kontinentalverschiebung