Kathedersozialismus
Kathedersozialismus, im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in der deutschen Volkswirtschaftslehre aufgetretene theoretische Richtung, die – in gewisser Verbindung mit der historischen Schule – im Gegensatz zum ausgeprägten Wirtschaftsliberalismus das Eingreifen des Staates in die Wirtschaft im Sinne eines Staatsinterventionismus (Interventionismus) forderte, um die von ihr betonten Klassengegensätze
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