Kabarett [französisch, eigentlich »Schenke«, »Trinkstube«, auch »Teegeschirr«, »Trinkgeschirr«] das, -s/-s und -e, Kleinkunst, die kleine Formen der darstellenden Kunst (Szene, Monolog, Dialog, Pantomime, Sketch), der Literatur (Gedicht, Ballade) und der Musik (Lied,

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Die Anfänge

In Frankreich hatten sich aus den »Cafés-concerts« des frühen 19. Jahrhunderts v. a. in

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Geschichte des Kabaretts im deutschsprachigen Raum

Nach französischem Vorbild entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch erste deutschsprachige Kabaretts, zuerst in Berlin, wenig später in München, Wien, Budapest (»Tarka Színpad«, 1907), Prag (»Červená sedma« [»Rote Sieben«], 1911) und Zürich.

Deutschland

Das erste deutsche Kabarett, das »Bunte Theater« oder »Überbrettl«, wurde 1901 in Berlin von E. von Wolzogen gegründet, der sich der Forderung O. J. Bierbaums nach einer »Verfeinerung des Varietés« verpflichtet fühlte. Die literarischen Kabaretts boten Unterhaltung und waren Foren zeitgenössischer Lyrik und dramatischer Szenen. Weitere neu entstandende

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Quellenangabe
Brockhaus, Kabarett. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kabarett-20