Schon das »Parteiprogramm« der NSDAP von 1920 kündigte im Rückgriff auf die Forderungen des Antisemitismus des 19. Jahrhunderts den Ausschluss der Juden aus der »Volksgemeinschaft« an. In seinem Buch »Mein Kampf« (1924) kennzeichnete A. Hitler die Juden als Verkörperung des Bösen sowie als Feinde der »germanischen Rasse« und des deutschen Volkes.

Mit dem Sieg des Nationalsozialismus über die Demokratie 1933 wurde der Antisemitismus Staatsdoktrin in Deutschland. Nach Hitlers Regierungsantritt (30. 1. 1933) begann sofort die Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Minderheit (1933: etwa

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Quellenangabe
Brockhaus, Antisemitismus als Staatsdoktrin: Vom »Judenboykott« zur fabrikmäßigen Vernichtung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/holocaust/antisemitismus-als-staatsdoktrin-vom-judenboykott-zur-fabrikmässigen-vernichtung