griechische Philosophie. Als Begründer der griechischen Philosophie und damit als Begründer der Philosophie in ihrer europäischen Gestalt überhaupt gilt Thales von Milet (6. Jahrhundert v. Chr.). Mit ihm beginnt die Phase der sogenannten Vorsokratiker; kennzeichnend für diese Gruppierung ist ein Interesse an der Naturphilosophie, ansonsten handelt es sich in methodischer wie auch inhaltlicher Hinsicht um eine inhomogene Gruppe. Die spätere Einteilung in eine ionische (Anaximander, Anaximenes von Milet, Leukipp, Demokrit) und eine italische Schule (Pythagoras von Samos [6. Jahrhundert v. Chr.], Xenophanes, Parmenides und

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Wirkungsgeschichte

Die griechische Philosophie bildet den Beginn der abendländischen Philosophie. Ihre Begriffe, Fragestellungen und Denkstrukturen haben die abendländischen Geistes- und Wissenschaftsgeschichten tief greifend geprägt. Der griechischen Philosophie entstammen u. a. die Begriffe »Philosophie« (»Liebe zur Weisheit«, »Streben nach Weisheit«; dem Pythagoras zugeschrieben), »Theorie«, »Praxis«, »Mechanik«, »Technik«, »Kosmos«, »Historie«, »Empirie«. Die griechische Philosophie gelangte durch

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Weitere Medien

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Pythagoras

Pythagoras von Samos (um 570 bis etwa 500 v. Chr.)war

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Quellenangabe
Brockhaus, griechische Philosophie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/griechische-philosophie