Ein paar Sekunden dauert es, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben und mattes Gold im Schein schwacher Lichtquellen sichtbar wird. Die Haut signalisiert angenehme Kühle, die Nase nimmt leicht modrige Höhlenluft wahr: erste flüchtige Eindrücke beim Betreten des Felsentempels. Sekunden später tauchen sie dann in ganzer Pracht wie mystische Grüße aus vergangenen Zeiten auf: ein überlebensgroßer, friedlich darniederliegender Buddha, goldglänzende Buddhastatuen im Lotossitz und kunstvoll mit Temperamalereien überzogene Felsengewölbe. Es scheint, als ob man unversehens durch eine

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Quellenangabe
Brockhaus, Unter den Augen Buddhas. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/goldener-felsentempel-von-dambulla-welterbe/unter-den-augen-buddhas