Geschlechtsantagonismus (Ethnologie)
Geschlechtsantagonismus, Ethnologie:
die komplementäre Gegensätzlichkeit der Geschlechter, bezogen v. a. auf die Rolle von Mann und Frau in der Gesellschaft. Am ausgeprägtesten ist der Geschlechtsantagonismus in Pflanzerkulturen, besonders in Melanesien, wo er das wichtigste soziale Strukturprinzip ist. Männliche und weibliche Sphäre werden räumlich, sozial, wirtschaftlich und kulturell so weit wie möglich getrennt.
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