Frauenzeitschriften, Frauenpresse, regelmäßig erscheinende Presseerzeugnisse, die sich aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung und Gestaltung ausschließlich oder vorwiegend an die Zielgruppe der Frauen richten. – Den frühesten Frauenzeitschriften sind die moralischen Wochenschriften zuzurechnen, z. B. »Die vernünftigen Tadlerinnen«, von J. C. Gottsched 1725–26 in Halle und Leipzig herausgegeben. Von hohem Niveau waren die von J. G. Jacobi und W. Heinse geleitete, in Düsseldorf beziehungsweise Berlin erscheinende »Iris« (1774–76), an der auch Goethe mitarbeitete, und das von C. M.

(70 von 496 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Frauenzeitschriften. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/frauenzeitschriften