Feinstaub, Bezeichnung für kleine Schwebeteilchen in der Luft mit einem Durchmesser von höchstens 10 μm (Staub, Aerosol). Aufgrund ihrer Winzigkeit können sie in den Atemtrakt des Menschen gelangen und sind daher besonders gesundheitsgefährdend (Luftverunreinigungen). Auf der Oberfläche der Feinstaubpartikel bilden sich sehr beständige sogenannte persistente freie Radikale, die, einmal eingeatmet, die Erbsubstanz schädigen können. Diese winzigen Partikel können zu einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems, zu Schäden am Gefäßsystem und zu einer erhöhten Krebsgefahr in Lunge und Mundraum führen. In der Richtlinie 99/30/EG

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Quellenangabe
Brockhaus, Feinstaub. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/feinstaub