Griechisch-römische Antike: Die (überlieferte) ethische Besinnung begann mit Platons Streit mit den Sophisten (Sophistik) über die Frage nach der Lehrbarkeit der Tugend; zur eigenständigen philosophischen Disziplin (neben Logik und Physik) wurde sie bei Aristoteles. Die antike Ethik fragte ursprünglich nach dem höchsten Gut (griechisch agathon) im zunächst außermoralischen Sinn und bestimmte dieses letzte Ziel des Menschen als das glückliche, gelungene Leben (Eudaimonia). Im Zentrum von Aristoteles' Entwurf einer praktischen Philosophie, der von den konkreten Lebensvollzügen in der Polis ausging, stand

(80 von 1226 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte der Ethik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ethik/geschichte-der-ethik