Epilepsie [griechisch, eigentlich »Anfassen«, »Anfall«] die, -/...ˈsi|en, Fallsucht, eine anfallsweise auftretende Funktionsstörung des Gehirns, die in manchen Fällen mit Bewusstseinsstörungen verbunden ist und von abnormen Bewegungsabläufen begleitet wird.

Ursachen: Die epileptischen Anfälle entstehen durch die synchrone Entladung von Nervenzellen. Sie sind vielfach, aber keineswegs immer durch das Elektroenzephalogramm (EEG) erkennbar. Bei Anfallskranken zeigt das EEG oft auch außerhalb der Zeit erkennbarer Anfallsabläufe Veränderungen (sogenannte Krampfpotenziale). Oft findet sich keine Ursache für die Anfälle (idiopathische Epilepsie), z. T. besteht eine erbliche

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Werke

Weiterführende Literatur:

A. Matthes u. H. Schneble: Epilepsien (61999);
Die Epilepsien, hg. v.
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Quellenangabe
Brockhaus, Epilepsie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/epilepsie