Entzugssyndrom
Entzugssyndrom, Abstinenzsyndrom,
Bezeichnung für Erscheinungen nach Absetzen eines regelmäßig zugeführten, körperliche oder seelische Abhängigkeit hervorrufenden Stoffes (z. B. Alkohol, Schlafmittel, Opioide). Die seelischen Reaktionen (psychisches Entzugssyndrom) bestehen in Unruhe, Angstzuständen, Verstimmungen, die körperlichen (physisches Entzugssyndrom) in vegetativen Erscheinungen (Zittern, Frieren, Schweißausbrüche, Herzrasen), Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Krampfanfällen. Je nach
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar