cantorsche Antinomie
cantorsche Antinomie [nach G. Cantor],
in der naiven Mengenlehre auftretender Widerspruch, der sich aus der Annahme ergibt, es gäbe eine alle Mengen enthaltende Menge M: Die Potenzmenge von M müsste dann eine Teilmenge von M sein, was aber nicht sein kann, da die Mächtigkeit der Potenzmenge immer größer ist als die Mächtigkeit der Menge selbst.
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