Borverbindungen. Das Boratom hat drei Elektronen in seiner äußeren Schale (Elektronenkonfiguration 2s22p) und tritt daher in seinen Verbindungen dreiwertig auf. Im Gegensatz zum Aluminium, das im Periodensystem unter ihm steht, bildet Bor jedoch kein Kation B3+ (zu hohes Ionisierungspotenzial), sondern liegt in seinen Verbindungen ausschließlich in kovalent gebundener Form vor (chemische Bindung). Dabei wird allerdings nicht das energetisch begünstigte Elektronenoktett erreicht, sondern nur ein Elektronensextett. Um den Elektronenmangel auszugleichen, geht das Bor in seinen Verbindungen entweder eine

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Quellenangabe
Brockhaus, Borverbindungen.. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/borverbindungen