Machtpolitische und dynastische Gesichtspunkte prägten die Außenpolitik seit jeher und gewannen mit der Bildung von Nationalstaaten (14./15. Jahrhundert) weiter an Gewicht. Im Zeitalter des Absolutismus richtete sich die Außenpolitik besonders an der Staatsräson aus (»Kabinettspolitik«). Auch Kriege, die militärisch begrenzt und nicht auf die Vernichtung des gegnerischen Staates gerichtet waren, spielten in der Außenpolitik dieser Zeit eine große Rolle (»Kabinettskriege«). Im 18. und 19. Jahrhundert war in machtpolitischer Hinsicht besonders die Politik der europäischen Großmächte (Frankreich, Großbritannien, Österreich, Preußen und Russland) um

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/aussenpolitik/geschichte