Augustus, ursprünglich Gaius Octavius, der erste römische Kaiser, * Rom 23. 9. 63 v. Chr., † Nola 19. 8. 14 n. Chr.

Sohn des

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Aufstieg, Kampf um die Alleinherrschaft

Octavian war von Caesar für den geplanten Partherkrieg zum Magister Equitum designiert und zu Studienzwecken nach Apollonia in Südillyrien geschickt worden. Dort erfuhr er im März 44 v. Chr. von der Ermordung seines Großonkels sowie seiner Adoption und Erbeinsetzung; er begab sich sofort nach Italien und nahm die Erbschaft an. In Rom kam es zu Auseinandersetzungen mit Marcus Antonius, der ihn zunächst nicht anerkennen wollte.

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Die Konstruktion des Prinzipats

Nach der Regelung der Verhältnisse im Osten kehrte Octavian 29 v. Chr. nach Italien zurück. Er stand nun vor der Aufgabe, den Staat neu zu ordnen und unter größtmöglicher Schonung der überkommenen Formen seine eigene Machtstellung legalisieren zu lassen. Er begann sofort mit einem großzügigen Bau- und Restaurierungsprogramm in Rom, hielt mit Agrippa

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Außenpolitik und Regelung der Nachfolge

Entgegen des propagierten »Kaiserfriedens«, der Pax Augusta, erweiterte Augustus das Reich wie keiner seiner Vorgänger und Nachfolger durch militärische Aktivitäten;

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Bedeutung

Augustus ist der Begründer des römischen Kaisertums (des Prinzipats). Die Machtstellung des Princeps (des »Ersten«) beruhte rechtlich auf einer Reihe ihm verliehener Sondergewalten, faktisch auf dem Oberbefehl über das Heer, auf

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Literatur

K. Bringmann u. T. Schäfer, Augustus u. die Begründung des römischen Kaisertums (2002) 
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Quellenangabe
Brockhaus, Augustus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/augustus-20