Grundlegend für die christliche theologische Anthropologie ist die Aussage 1. Mose 1, 26 über die Gottebenbildlichkeit (Imago Dei) des Menschen, der durch seine Geistbegabung zur Wahrheitserkenntnis und zur Verantwortung befähigt ist. Die Möglichkeit, dieser Wesensbestimmung entsprechend zu leben, ist durch die Sünde (Erbsünde) nach katholischer Lehre beeinträchtigt (»verwundet«), nach evangelischer Auffassung in stärkerem Ausmaß geschädigt oder

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Quellenangabe
Brockhaus, Theologische Anthropologie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/anthropologie-20/theologische-anthropologie