Ammoniumverbindungen, Salze des Ammoniaks (NH3) mit verschiedenen Säuren (HX). Sie kristallisieren in Ionengittern nach der allgemeinen Formel NH4X. Im Organismus entstehen Ammoniumverbindungen u. a. beim Abbau von Aminosäuren, außerdem bilden sie sich als Zwischenprodukte bei der mikrobiellen Umsetzung organischer Stickstoffverbindungen (z. B. im Boden und Wasser), unter anaeroben Bedingungen auch aus Nitrat (Ammonifikation). Ammoniumverbindungen sind salzartige Substanzen, die aus Ammoniumionen NH+4 und den Anionen X der betreffenden Säure bestehen. Die Ammoniumverbindungen ähneln in vielen Eigenschaften den Salzen

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Quellenangabe
Brockhaus, Ammoniumverbindungen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ammoniumverbindungen