Altersbestimmung, das Feststellen oder Abschätzen des Alters von Gegenständen (z. B. von Mineralen, Gesteinen, vor- und frühgeschichtlichen Funden) oder der Zeit, die seit einem

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Radiometrische Verfahren der Altersbestimmung

Radiometrische Verfahren der Altersbestimmung nutzen den Zerfall von radioaktiven Nukliden aus, die in dem zu datierenden Material enthalten sind (Altersbestimmung mit Radionukliden, Isotopen- oder Radionuklidendatierung). Nach dem Zerfallsgesetz nimmt der Gehalt N1 des radioaktiven Mutternuklids exponentiell mit der Zeit t ab:

Hierbei ist N1 (0)

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Astronomie und Kosmologie

Zur Altersbestimmung der Erde, des Mondes und der Meteorite werden v. a. die Bleimethoden, die Rubidium-Strontium- und die Samarium-Neodym-Methode sowie (besonders bei Mondgesteinen und Eisenmeteoriten) die Rhenium-Osmium-Methode verwendet und das Solidifikationsalter von Gesteinen, d. h. die Zeit seit ihrer Verfestigung, bestimmt. Dabei ergeben sich für irdische Gesteine bis zu

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Geologie und Paläontologie

In der Erdgeschichte verwendet man zur relativen Altersbestimmung geologischer Schichten die Methoden der Stratigrafie und der Tektonik, bei jüngeren Ablagerungen auch die Untersuchung von Fluss- und Strandterrassen und fossilen Böden. Die relative Datierung von räumlich getrennten Schichten ist über Leitfossilien möglich.

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Paläanthropologie, Vorgeschichte und Archäologie

Neben den in der Paläontologie verwendeten Methoden der Isotopendatierung werden in

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Biologie

Bei Pflanzen und Tieren kann die Altersbestimmung v. a. an Stellen mit jahreszeitlich

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Werke

Weiterführende Literatur:

Methoden der Archäologie, hg. v. B. Hrouda (1978);
H. Schneider: Der Urknall u. die absoluten
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Quellenangabe
Brockhaus, Altersbestimmung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/altersbestimmung