Der Warschauer Pakt (1955-1991) war ein militärisch-politisches Bündnis unter Führung der Sowjetunion. Mitglieder waren neben der Sowjetunion die sozialistischen Staaten Europas.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmte schon bald ein anderer Konflikt die Machtverhältnisse in Europa: der Kalte Krieg. Der Gegensatz zwischen den USA und der Sowjetunion entwickelte sich zu einem globalen Konflikt, der die Welt in zwei Machtblöcke aufteilte.

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Entstehungsgeschichte des Warschauer Pakts

Bereits während des Zweiten Weltkriegs machten sich die Alliierten Gedanken über die Zukunft Deutschlands. Nach der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde bald klar, dass sich die USA, Großbritannien und die Sowjetunion nicht auf eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit Deutschland einigen konnten. Ab 1945 hatte der sowjetische Diktator Josef

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Der Warschauer Pakt im Kalten Krieg

Die Mitgliedsstaaten des Warschauer Pakts waren verpflichtet, Teile ihrer Armeen für die »Vereinten Streitkräfte« bereitzustellen, die unter sowjetischem Oberkommando standen. Zwar forderten Rumänien, Ungarn und die Tschechoslowakei in den 1960er-Jahren mehr Mitsprache, die Führungsrolle der mächtigen Sowjetunion wurde aber nie in Frage gestellt. In den »Bruderstaaten« hatte die Sowjetunion eigene Truppen stationiert, wodurch

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Das Ende des Warschauer Pakts

Ihre milliardenschweren Ausgaben für Militär und Rüstung brachten die Sowjetunion in den 1980er-Jahren in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Zwar wurde 1985 noch einmal um 25 Jahre verlängert.

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Nach dem Warschauer Pakt

Nach dem Ende des Kalten Kriegs zerfiel die Sowjetunion. Auf dem Gebiet der ehemaligen Weltmacht entstanden 15 unabhängige Staaten. Russland, der größte der Nachfolgerstaaten, durchlief Jahre voller innenpolitischer Konflikte und Wirtschaftskrisen. Ab dem

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Literatur

Stöver, B., Der Kalte Krieg (München 2017)
Diedrich, T. et al.:
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Mitwirkende

  • Christoph Dorner
Quellenangabe
Brockhaus, Warschauer Pakt. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/warschauer-pakt