Spinnen, eine Ordnung fühler- und flügelloser 0,1–9 cm langer Gliederfüßer, die weltweit mit etwa 35 000 Arten verbreitet sind. Der

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Systematik

Die Gliederfüßer sind ein ziemlich großer und vielfältiger Stamm des Tierreichs,

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Körperbau

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Spinnen: Anatomie

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Spinnen und Insekten ist die Zahl

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Lebensraum

Die meisten Spinnen sind Landtiere, nur die Wasserspinne hat sich an

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Paarung

Bei vielen Spinnenarten sind die Männchen deutlich kleiner als die Weibchen. Weibliche Schwarze Witwen bringen zum Beispiel bis zu 100-mal so viel Gewicht auf die Waage wie ihre Männchen. Der Größenvorteil des Weibchens ist erklärbar: Riesinnen haben einfach mehr Nachkommen als kleine Exemplare. Lang haben

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Ernährung und Netzbau

Einige Spinnen ernähren sich durchaus auch von ihren Artgenossen. Manche Arten ergänzen ihren Speiseplan mit Pollen und anderer Pflanzenkost oder mit Aas. Die meisten Arten aber leben fast ausschließlich von Insekten und anderen Kleintieren, die sie oft mit raffinierten Methoden zur Strecke bringen. Jagdspinnen setzen dabei am liebsten auf einen Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt. Die

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Spinnseide

Die Seide der Spinne Caerostris darwini ist mehr als doppelt so stabil wie die aller anderen bisher untersuchten Spinnen und sie ist mehr als zehnmal so strapazierfähig wie die Kunstfaser Kevlar®. Doch auch andere Arten produzieren Fäden von sehr guter Qualität. Schließlich hat jedes Netz, in dem gefangene Insekten zappeln, eine Zerreißprobe zu bestehen. Im Lauf der Evolution gelang es den Spinnen, ein stabiles Material für diesen

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Literatur

Baehr, M. und Bellmann, H., Welche Spinne ist das? (Stuttgart 2009
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Quellenangabe
Brockhaus, Spinnen. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/spinnen-30