simul iustus et peccator
simul iustus et peccator [lateinisch »zugleich Gerechter und Sünder«],
das radikale Sündenverständnis M. Luthers kennzeichnender Begriff seiner Lehre von der Rechtfertigung: Der durch den Glauben gerechtfertigte Mensch bleibt immer auch Sünder, der ständig der Anrede und Annahme des im Wort verkündeten Christus zu seiner Rechtfertigung bedarf.
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