Carl von Linné war ein schwedischer Naturforscher, * 23. 5. 1707 in Råshult (Småland), † 10. 1. 1778 in Uppsala.

Linné erfasste und ordnete die gesamte zu seiner Zeit bekannte Tier- und Pflanzenwelt in

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Kindheit und Jugend

Carl von Linné wurde am 23. 5. 1707 als Pfarrerssohn in Råshult in der südschwedischen Provinz Småland geboren. Schon früh war für die Eltern

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Karriere in Holland

Was ihm noch fehlte, war die Promotion. Auf die legte vor allem sein künftiger Schwiegervater Wert: Wenn Linné die Arzttochter Sara Elisabeth Moræa heiraten wollte, brauchte er

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Arzt und Professor

1738 kehrte Linné nach Schweden zurück. Ein Jahr später eröffnete er eine gut gehende Arztpraxis in Stockholm und wurde zum

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Gescheitert und geehrt

Weniger Erfolg hatte Linné allerdings mit dem Versuch, im rauen Klima Schwedens Kakao, Kaffee, Tee, Bananen oder Reis anzupflanzen. Immerhin aber stieß er bei der

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Ordnung in die Natur

Sein Ruf als Wissenschaftler von Weltrang aber blieb. Zu seinen größten Leistungen gehört sein Klassifikationssystem für Lebewesen. Um Ordnung in die Fülle der Natur zu bringen, setzte Linné auf die sogenannte »binäre Nomenklatur«. Dabei bekommt jede Art einen lateinischen Doppelnamen. Der erste

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Kritik

Zu seinen Lebzeiten erntete Linné durchaus auch Kritik von seinen Kollegen. So unterteilte er das Pflanzenreich

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Ausblick

Von den schätzungsweise zehn bis 100 Millionen Arten, die heute auf der Erde leben, sind erst rund zwei Millionen wissenschaftlich beschrieben. Für

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Literatur

Blunt, W., Linnaeus: The Compleat Naturalist (New Jersey 2002)
Anderson, M.
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Quellenangabe
Brockhaus, Carl von Linné. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/linne-carl