Die Jugendweihe ist die feierliche, nichtreligiöse Einführung von Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen.

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Die Anfänge

In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland zahlreiche freireligiöse Gemeinschaften. Sie bildeten sich im bewussten Gegensatz zu den offiziellen Amtskirchen der Katholiken und der Protestanten heraus, deren religiöse Führungsrolle sie nicht länger

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Kaiserreich und Weimarer Republik

Unter den freireligiösen Bewegungen vollzog sich die Jugendweihe noch voll und ganz unter christlichen Vorzeichen. Erst unter dem Einfluss der in der zweiten Hälfte

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Wiedereinführung in der DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg zerfiel Deutschland in zwei Staaten. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gab es vielfältige Bestrebungen, die Jugend auf den Kurs der herrschenden Staatspartei SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

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Ablauf und Organisation

Die Vorbereitungen zum festlichen Akt der Jugendweihe dauerten ein Jahr. Die Jugendlichen wurden in dieser Zeit in speziellen Veranstaltungen geschult. Das geschah im Klassenverband, aber außerhalb der normalen Unterrichtszeiten. Diese sogenannten Jugendstunden boten eine breite Palette an Veranstaltungen, Besichtigungen und Vorträgen. Dabei ging es zum einen um politische Bildung, zum

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Die Jugendweihe nach dem Ende der DDR

1990 löste sich die DDR durch den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland auf. Das war das Ende der deutschen Teilung und das Ende

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Literatur

Anhalt, M., Die Macht der Kirchen brechen. Die Mitwirkung der Staatssicherheit
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Quellenangabe
Brockhaus, Jugendweihe. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/jugendweihe