Irland, irisch Éire [ˈeːriə], englisch Ireland [ˈaɪələnd] (amtlich Republik Irland) ist

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Landesporträt

Irland ist ein Staat im Nordwesten Europas mit der Hauptstadt Dublin. Die Irische Republik nimmt etwa fünf Sechstel der Insel Irland ein. Der Inselstaat umfasst die Hauptinsel und zahlreiche kleinere und größere Inseln und ist fast so groß wie Tschechien.

Der

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Geografie

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Das zentrale Tiefland Irlands besteht aus ausgedehnten landwirtschaftlich genutzten Flächen, zahlreichen Seen, Bergzügen, Hochmooren (z. B. das Bog of Allen) und Torfflächen. Slieve Bloom Mountains (bis 528 m), Galtee Mountains (919 m) und Carrauntoohil (1 041 m) sind

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Gesellschaft

Irland hat 4,9 Millionen Einwohner (2019). Die Bevölkerung ist überwiegend irisch-keltischer Abstammung. Der Anteil nicht-irischer Einwohner lag 2017 bei 11,8 %. Englisch und Irisch sind Amts- und Schulsprachen. Viele öffentliche Schilder und Informationen sind zweisprachig. Printmedien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften sowie digitale Medien werden auch auf Irisch angeboten. Als Schulsprache ist Irisch

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Politik und Recht

Irland ist eine parlamentarisch-demokratische Republik. Saint Patrick's Day am 17. März ist der Nationalfeiertag. Staatsoberhaupt ist der Präsident, seit 2011 Michael D. Higgins (* 1941). Die Legislative besteht aus Präsident, Senat (Upper House) und Repräsentantenhaus (Lower House). In den Parlamentswahlen 2020 hatte das Repräsentantenhaus 160 Sitze.

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Wirtschaft

Ab den 1990er-Jahren erlebte das Land ein enormes Wirtschaftswachstum, das durch die globale Krise ab 2007 jedoch einbrach. Anschließend wurden die meisten Banken verstaatlicht, die Wirtschaft erholte sich, die Arbeitslosenzahl sank (2019: 5,4 %). Heute gehört das Land zu den Ländern mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt

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Geschichte

Im 5. Jahrhundert. n. Chr. brachten Missionare wie Patrick (* 385, † 461) den keltischen Iren die katholische Kirche (Saint Patrick's Day, 17. März). Um 800 eroberten Wikinger die Insel, wurden aber von den Iren zurückgeschlagen.

Ab 1171/72 herrschten jahrhundertelang Engländer und gründeten zum 1.1.1801 das »Vereinigte Königreich von Großbritannien

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Kultur

Vor allem Kelten und Briten haben die irische Kultur beeinflusst. Dies zeigt sich in Mythen und Sagengestalten wie dem Kobold Leprechaun und dem Radkreuz auf Friedhöfen. Die irische Sprache erlebte im 19. und 20. Jahrhundert eine Renaissance und ist überall

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Quellenangabe
Brockhaus, Irland. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/irland-20