Der Expressionismus [lateinisch expressio »Ausdruck«] ist eine Kunstbewegung, die ab 1905 von Deutschland ausging und deren Vertreterinnen

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Expressionistische Weltanschauung

Während des 19. Jahrhunderts veränderte sich Europa extrem. Im Zuge der Industrialisierung siedelten weite Teile der Bevölkerung vom Land in die Großstädte um. Dort verrichteten sie in Fabriken Schwerstarbeit und lebten in unmenschlichen Verhältnissen. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war die Gesellschaft noch streng patriarchalisch und autoritär organisiert, das heißt nach Rangordnungen aufgebaut,

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Merkmale der expressionistischen Literatur

Die Expressionisten wollten die damals dominierenden Kunststile ablösen. Für nicht mehr zeitgemäß hielten sie das alte Ideal der Mimesis (Abbildung von Natur), das die Naturalisten verkörperten. Das Kunstverständnis von Impressionismus und Symbolismus stand den Expressionisten zwar näher. Doch ihnen waren die Impressionisten und Symbolisten zu harmonisch, zu bürgerlich und vor allem zu passiv, das

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Vorbilder einer Kunstrevolution

Wie viele andere Länder Europas nahm Deutschland am Kolonialismus teil. Weite Teile der Welt wurden besetzt und ausgebeutet. Über die Kolonien in

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Literatur

Krause, F., Literarischer Expressionismus (Göttingen 2015)
Anz, T., Literatur des Expressionismus
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Mitwirkende

  • Marco Ianniello
Quellenangabe
Brockhaus, Expressionismus (Literatur). http://brockhaus.de/ecs/julex/article/expressionismus-literatur