Eiszeiten sind Phasen der Erdgeschichte, in denen es durch einen anhaltenden Temperaturrückgang zur Ausbreitung der

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Der »ewige« Winter

Wenn gefallener Schnee im Frühjahr nicht mehr abtaut, sondern sich zu einer hohen Decke anhäuft, so verfestigt er sich. Mit zunehmendem Druck durch neue Schneeschichten werden die unteren Eiskristalle zerdrückt und verformt. Es entsteht Firnschnee, der aus größeren, rundlichen Eiskörnern zusammengesetzt ist und der nur noch 50 % Luft enthält. Fällt

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Das pleistozäne Eiszeitalter

So kalte Zeiten herrschten in Mitteleuropa letztmalig in einer Phase, die vor über zwei Millionen Jahren begann und vor etwa 12000 Jahren endete. Erdgeschichtlich wird diese Epoche als Pleistozän bezeichnet. In einem so langen Zeitabschnitt sind die Durchschnittstemperaturen natürlich nicht immer gleich niedrig.

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Frühere Eiszeiten

Eiszeiten hat es in der Geschichte der Erde auch schon vor dem Pleistozän gegeben. Als ältestes bekanntes Eiszeitalter gilt die huronische Vereisung vor etwa

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Spuren der Eiszeiten

Die sich zurückziehenden Gletscher schufen ganz besondere Landschaftsformen. Milliarden von Tonnen an Sand, Kies und Geröll hatten die Eismassen bei ihren Vorstößen vor sich her geschoben, die mit dem Abschmelzen der Gletscher zurückblieben. Diese flachen, bogenförmigen Wälle aus ungeschichtetem Gestein, die genau dort verlaufen, wo der Gletscher seine maximale Ausdehnung erreicht hatte, nennt man Endmoränen. Der Höhenzug der Dammer Berge

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Ursachen der Eiszeiten

Die Frage nach den Ursachen der periodischen Klimaveränderungen lässt sich bis heute nicht eindeutig beantworten.

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Literatur

Probst, E., Deutschland im Eiszeitalter (Hamburg 2014)
Ehlers, J., Das Eiszeitalter
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Mitwirkende

  • Antonia Hansmeier
Quellenangabe
Brockhaus, Eiszeiten. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/eiszeitalter