Cholesteatom
Chole|steatom [ç-] das, -s/-e, Perlgeschwulst,
gutartige, wegen ihrer Lokalisation im Mittelohr und ihrer Neigung zu Wachstum und Zerstörung des umliegenden Knochengewebes aber häufig folgenschwere (Taubheit, Gehirnhautentzündung) Gewebeneubildung aus Plattenepithelien und Hornlamellen mit Einlagerung von Cholesterin. Cholesteatome gehen in der Regel auf chronische Entzündungen und Verletzungen des Trommelfells zurück; die Behandlung erfolgt operativ mit vollständiger Entfernung.
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