Zwölftontechnik, Dodekaphonie, Dodekafonie, Bezeichnung für die von A. Schönberg entwickelte »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« sowie für die Tropenlehre von J. M. Hauer. Beide Techniken setzen die temperierte Stimmung, die die Oktave in 12 gleiche Intervalle teilt, voraus. Zwölftonmusik ist eine ungenaue stilistische Bezeichnung für alle in Zwölftontechnik geschriebenen Werke.

Die Grundreihe: Grundlage und Ausgangspunkt von Schönbergs Zwölftontechnik ist die Reihe, ein frei gewähltes melodisches Gebilde, das alle zwölf Töne der temperierten Skala (Temperatur) je einmal enthält, wobei

(80 von 660 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Werke

Weiterführende Literatur:

Allgemeine Darstellungen und Lehrbücher zur Zwölftontechnik:
E. Krenek: Zwölftonkontrapunktstudien (1952);
H. Jelinek: Anleitung zur Zwölftonkomposition (1967);
H. Eimert: Lehrbuch der Zwölftontechnik (91981);
Angelika Abel: Die Zwölftontechnik
(25 von 183 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Zwölftontechnik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/zwölftontechnik