Wettersatelliten, meteorologische Satelliten, künstliche Erdsatelliten in polnahen (zwischen 800 und 1 200 km Höhe) oder in geostationären Umlaufbahnen als zwei sich ergänzende Systeme für die Wetterbeobachtung und -vorhersage. Jeweils zwei polar umlaufende Wettersatelliten erfassen streifenweise bei knapp zweistündiger Umlaufzeit alle zwölf Stunden fast lückenlos die gesamte Erdoberfläche durch Bild- und Messdaten, jeder geostationäre Wettersatellit stets das gleiche Drittel der Erdoberfläche (ausgenommen die Polregionen).

Für Bildaufnahmen waren die ersten Wettersatelliten mit Fernsehkameras ausgerüstet; später wurden v. a. Abtastradiometer zu diesem Zweck eingesetzt. Das Radiometer

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Werke

Weiterführende Literatur:

B. Klose: Meteorologie: Eine interdisziplinäre Einführung in die Physik der
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Quellenangabe
Brockhaus, Wettersatelliten. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/wettersatelliten