Der Eintritt des Vietnamkrieges in seine zweite (wegen geheimer amerikanischer Operationen auch »US-Sonderkrieg« genannte) Phase (ab 1957/58) entsprang – politisch eng miteinander verknüpft – sowohl nationalen als auch internationalen Ursachen. Die Demokratische Republik Vietnam (Nord-Vietnam) forderte, sich ihres starken Rückhaltes besonders in der bäuerlichen Bevölkerung bewusst, die auf der Genfer Indochinakonferenz beschlossenen Wahlen für ganz Vietnam abzuhalten und eine gesamtvietnamesische Regierung zu bilden. Das lehnte, mit amerikanischer Rückendeckung, Ngo Dinh Diem, Präsident der Republik Vietnam (Süd-Vietnam), ab, da sein Regierungssystem nur von

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Quellenangabe
Brockhaus, Zweite (»amerikanische«) Phase. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/vietnamkrieg/zweite-amerikanische-phase