Syneisakten (Kirchengeschichte)
Syneisakten [griechisch zu »gynaĩkes syneísaktoi«], Kirchengeschichte:
durch den antiochenischen Volksmund geprägte Spottbezeichnung für die weiblichen Partner der unter Asketen in der frühen Kirche (besonders in Syrien und Nordafrika) verbreiteten »geistlichen Ehen«, wo (u. a. unter Berufung auf 1. Korintherbrief 7, 36 ff.) unverheiratete Männer und Frauen als »Brüder und Schwestern« zusammenlebten, um gemeinsam den »fleischlichen Versuchungen«
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